Vom Tag des offenen Denkmals bis zum Federweißerfest

Schloss Wackerbarth lädt zum Federweißer-Fest ein. Foto: Wackerbarth/C.I. Mocry

Schloss Wackerbarth lädt zum Federweißer-Fest ein. Foto: Wackerbarth/C.I. Mocry

Beim Tag des offenen Denkmals öffnen Hunderte Häuser in ganz Sachsen ihre Türen und gewähren spannende Einblicke hinter die Kulissen. Doch Sie können nicht nur Ihre Neugierde und Ihren Wissensdurst stillen - sondern auch den Appetit auf den ersten Wein der diesjährigen Lese. Unsere Ausflugstipps entführen Sie auch zum Federweißer-Fest nach Wackerbarth.


Tag des offenen Denkmals 

SACHSEN - Zum Tag des offenen Denkmals gibt es sachsenweit hunderte Angebote. Alle aufzuzählen, ist unmöglich, doch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de finden Sie einen  Überblick über die Highlights in ganz Deutschand und in den einzelnen Bundesländern. Unter dem diesjährigen Motto »NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur« stehen beim Denkmaltag historische Bauwerke im Mittelpunkt, die Menschen und Orte miteinander verbinden. Denkmalpfleger zeigen, wie Kulturdenkmale erforscht, dokumentiert und bewahrt werden. Anregungen finden Sie auch HIER. 

DRESDEN - Stellvertretend seien an dieser Stelle die Angebote des "Gastgebers" erwähnt - auch das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen öffnet im Dresdner Ständehaus von 11 bis 16 Uhr seine Türen. In den Restaurierungswerkstätten präsentieren die Fachleute aktuelle Untersuchungen an Kulturdenkmalen der Infrastruktur Ein Schwerpunkt liegt auf der historischen Farbigkeit von denkmalgeschützten Brücken, die untersucht, saniert und farblich neu gefasst wurden. Historische Brücken wie das Chemnitzer Viadukt und das Blaue Wunder in Dresden zeigen beispielhaft, wie sich Denkmalschutz und moderne Anforderungen miteinander verbinden lassen. Durch fachgerechte Erhaltung und behutsame Ertüchtigung können solche Bauwerke auch heute und in Zukunft ihre Funktion bewahren und weiterhin Menschen miteinander verbinden. Auch moderne Technologien eröffnen neue Perspektiven auf das kulturelle Erbe: Studierende der HTW Dresden präsentieren 3D-Modelle bedeutender Kulturdenkmale. Mit VR-Brillen können Besucherinnen und Besucher sich zudem auf einen virtuellen Rundgang durch das historische Ständehaus begeben und das Gebäude auf ganz neue Weise erleben. Ab 11 Uhr finden einstündige Führungen durch ausgewählte Bereiche des Ständehauses und durch das LfD statt. Die Expertenführungen beginnen um 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis zum 11. September unter 0351 48430 -402 oder presse@lfd.sachsen.de erforderlich. 

DRESDEN - Nacht knapp zehn Jahren Kabarett im denkmalgeschützten Kulturpalast laden die Kabarettisten der Herkuleskeule zum ersten Mal zum  Tag des offenen Denkmalsein. Bei dieser spannenden Premiere können Besucher von 10 bis 16 Uhr erfahren, wie aus dem einstigen Heizungskeller des Kulturpalastes nach dem Umbau und der Sanierung 2017 ein moderner und dennoch gemütlicher Kabarettkeller geworden ist. Alle halben Stunden gibt es kostenfreie 20-minütige Rundgänge durch den Backstage-Bereich, die Künstlergarderoben, den Saal mit Bühne und den Technikerplatz - natürlich mit Berichten zum Umbau und dem Kabarettalltag in einem Denkmal. Der erste Rundgang startet 10 Uhr, der letzte 15.30 Uhr. Eine Anmeldung unter buero@herkuleskeule.de ist dabei wegen der begrenzten Teilnehmerzahl sinnvoll.

DRESDEN - Die älteste noch eingesetzte Schiffsdampfmaschine der Welt wird 185 Jahre alt. Sie befindet sich auf dem Personendampfer „Diesbar“ und ist beim Tag des offenen Denkmals unter Deck zu bestaunen. Der 1884 gebaute Dampfer „Diesbar“ ist der einzige Raddampfer der Flotte, der noch traditionell mit Kohle befeuert wird. Sein technisches Herz ist sogar deutlich älter als das Schiff selbst: Die ursprünglich für den Dampfer „Bohemia“ gebaute Dampfmaschine stammt aus dem Jahr 1841 und ist damit seit 185 Jahren im Einsatz. Sie gilt als die älteste noch in Betrieb befindliche Schiffsdampfmaschine der Welt und befördert bis heute Fahrgäste auf der Elbe. Von 10 bis 11.30 Uhr sowie von 12.30 bis 15.30 Uhr liegt der Dampfer „Diesbar“ am Dresdner Terrassenufer. Während dieser Zeiten können Besucher das Schiff kostenlos besichtigen.

Federweißerfest auf Wackerbarth

RADEBEUL - Schloss Wackerbarth lädt am 12. und 13. September (11-18 Uhr) zum Federweißerfest mit Livemusik ein. Seit Ende August ernten die Radebeuler Winzer die Trauben von frühreifen Rebsorten wie Solaris oder Phoenix. Als fruchtig-spritziger Federweißer kommen diese beim Federweißerfest ins Glas und geben allen Weinfreunden einen ersten Vorgeschmack auf den warmen und sonnenreichen Jahrgang 2026. Europas erstes Erlebnisweingut schenkt das beliebte Getränk vor Ort aus dem typischen Glasballon aus. Zum Mitnehmen für zu Hause erhalten alle Genießer den sächsischen Federweißen im Gutsmarkt auch in der Flasche. Beim Federweißerfest erwartet alle Gäste ein abwechslungsreiches Programm aus kulinarischem Genuss, Live-Musik und spannenden Einblicken in die Arbeit der Elbtalwinzer im Weinberg und im Weinkeller. Bei Führungen durch die Manufaktur (stündlich 11-17 Uhr), Ticket 17 Euro) erfahren Interessierte, wie aus den sächsischen Trauben ein frischer Federweißer entsteht. Bei einer geführten Wanderung durch den Wackerbarthberg können sie den neuen Jahrgang hautnah erleben. Für kleine Besucher gibt es ein liebevoll gestaltetes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kindereisenbahn, Holzspielstationen und einem Etiketten-Malwettbewerb für den neuen Traubensaft-Jahrgang von Schloss Wackerbarth. Musikalisch abgerundet wird das Federweißer-Wochenende auf Europas erstem Erlebnisweingut am Samstag von SAXSESS und der Björn Martins Band. Am Sonntag lassen die Tam Tam Combony und das Roy J. Martin Trio die Weinberge erklingen.Der Eintritt zum Federweißerfest beträgt 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder (7 bis 16 Jahre). Tickets sind im Vorverkauf im Online-Shop (shop.schloss-wackerbarth.de) sowie vor Ort im Gutsmarkt von Schloss Wackerbarth erhältlich.

Ihre Daten sind uns wichtig, und wir würden gerne Cookies verwenden, um Ihren Besuch auf unserer Seite verbessern zu können.